Auf der Suche

Gründe, auf Visionssuche zu gehen, gibt es so viele, wie es Lebenssituationen gibt. So gibt es freudige Anlässe wie den Schritt ins Erwachsensein,Verlobung, Trauung, anstehende Elternschaft oder langersehnter Jobwechsel. Aber auch traurige Anlässe wie Verlust eines geliebten Menschen oder das Gefühl des Ausgebranntseins lassen Menschen rausgehen. Und dann gibt es noch viel dazwischen: Momente des Innehaltens und der Prüfung, Bedürfnisse nach Auszeit oder Erweiterung des Horizonts, Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität und den eigenen Emotionen. Für all diese Themen und mehr sind (allein in unserem westlichen Kulturkreis!) bereit seit ca. 30 Jahren Menschen “rausgegangen” um die Weisheit der Wildnis zu erfahren und eine Vision zu finden. Die Natur trägt hierbei entscheidend zu unserer seelischen Gesundheit bei. Sie hat die Kraft, uns mit ihrer eindrücklichen und bildhaften Sprache Antworten und Einsichten zu geben, die wir in Krisenzeiten nicht aus uns selbst schöpfen können.

ein alter Ritus mit Kraft

Vier Tage fastend und nur mit dem Nötigsten ausgerüstet, verbringst Du die Zeit auf der Suche. Genügend Wasser und ein gutes Sicherheitssystem sichern Deine Suche im Außen.
Das wesentliche Abenteuer findet innen statt
Das wesentliche Abenteuer findet innen statt: Gärungen und Klärungen im Dialog mit der Welt draußen schaffen fruchtbaren und tragfähigen Boden um dem eigenen Weg eine gute Richtung zu geben. Hierfür wirst Du in den Tagen davor intensiv vorbereitet. Nach Deiner Rückkehr wird Deine Geschichte im Kreis der Gruppe gehört und bestätigt, gewürdigt und geweitet.Der von uns gehaltene Rahmen der Visionssuche steht in der Tradition der School of Lost Borders und dem transformation in natura Ansatz. Erlernt haben ihn unsere Trainerinnen und Trainer bei Haiko Nitschke, dem bekannten Pionier, Ausbilder und Vertreter der Visionssuchenarbeit im deutschsprachigen Raum, der Visionssuchenleiterin Christine Hofner und Ursula Seghezzi. Die Visionssuche in der Tradition der School of Lost Borders ist pankulturell ausgerichtet und beinhaltet keinerlei Import der letzten heiligen Dinge aus anderen Kulturen. Die Visionssuche ist ein leerer Kreis der in den Staub gezogen wird. In der Mitte steht der Mensch um ihn mit seiner Geschichte zu füllen.
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